Die Karten-App von Apples iOS 6 Beta 3 – Karten App hat sich auch grundlegend geändert. Apple arbeitet hier nun nicht mehr mehr mit Google (-Maps) zusammen sondern mit dem Kartenmaterial von TomTom. Dies bringt einige Änderung mit sich, die sich auf der einen Seite sehen lassen und eine zusätzliche Navigationssoftware für die Wenigfahrer überflüssig macht, auf der anderen Seite aber ist das 3D Kartenmaterial bislang nur an sehr wenigen Orten verfügbar.
iOS 6 Beta 3 – Karten App
3D Karten
In Deutschland habe ich bislang keine 3D Stadt gefunden.
Grundsätzlich macht die App einen guten Eindruck. Der 3D Effekt ist Super, so er denn vorhanden ist. Ich habe es bei meinen Bildern mal mit der Oper in Sydney probiert. Es klappt aber u. a. auch mit der Golden Gate Bridge. Sehr detailreiche Grafiken machen das Entdecken zu einem Erlebnis.
Die Karten aus Deutschland sind allerdings (den Grund kenne ich nicht) teilweise sehr grob und aus irgendwelchen Gründen auch in Grautönen. Ich habe das hier mal am Beispiel Münster in Bildern festgehalten.
Navigationssoftware
Die Navigation ist sehr simpel und einfach gehalten. Verkehrsinformationen sollen geliefert werden, allerdings scheint dies mit der Beta Version in Deutschland noch nicht richtig zu funktionieren (jedenfalls kann ich mir nicht vorstellen, dass es an einem Dienstag morgen gg. 0800 Uhr im Ruhrgebiet keine Stau gibt).
Die Anzeige der Route erfolgt oben im Display und die Anzeige ist präzise. Die Ansagen sind deutlich und klar und die Ansagen kommen rechtzeitig. Die Routenneuberechnung funktioniert sehr zügig, falls man sich nicht an die vorgeschlagenen Wege hält.
Die iOS 6 Beta 3 – Karten App bietet bis zu drei Routen an, aus denen per Klick die gewünschte gewählt werden kann.
Es kann aus dem Adressbuch eine Adresse gesucht werden, die Adresse kann manuell eingegeben werden oder eine Stecknadel am Ziel auf der Karte gesetzt werden. Ebenfalls kann man die Adresse auch per Diktat eingeben.
Fazit
Für alle, die nicht permanent auf den Strassen unterwegs sind ist diese App eine echte Alternative zum Vollnavi. Geschwindigkeit und erlaubte Geschwindigkeit werden nicht angezeigt und Blitzer ebenfalls nicht. Ansonsten macht die App einen wirklich gelungenen Eindruck.
In den Einstellungen der iOS 6 Beta 3 hat sich auch einiges geändert, so sind die Datenschutzeinstellungen sehr detailliert und einfach selbst einzustellen. Neues auch bei den eMails, denn hier lässt sich nun eine Signatur pro Account erstellen.
iOS 6 Beta 3 – neue Einstellungen
Datenschutz
Dieser Punkt ist im ‘Einstellungen’ Menü neu. Apple legt mit der iOS 6 viel Wert auf die Selbstbestimmung. In der Vergangenheit waren ja einige Apps aufgefallen, die einfach ohne Nachfrage an den Nutzer ganze Telefonbücher der Nutzer ausgelesenen haben.
In der iOS 6 Version ist Apple nun dabei den Datenschutz groß zu schreiben. Es lassen sich für Kontakte, Fotos, Kalendereinträge und Erinnerungen festlegen, welche App auf welche dieser Daten zugreifen darf. Wenn das nur einmal erlaubt sein soll, einfach danach den Regler auf 0 schieben und schon darf die App keine Daten mehr auslesen.
Der Bereich der Ortungsdienste ist ebenfalls hier angesiedelt, wie schon in iOS 5 lassen sich hier die Apps Dienste bestimmen, die eine Ortung vornehmen dürfen.
Siri
Der Menüpunkt ‘Siri‘ ist dazugekommen, hier lässt sich einstellen, ob Siri Antworten soll, ob obszöne Fragen und Antworten erlaubt sind und wer genau der Nutzer von Siri ist. Wie Siri schon sprechen kann und was ‘sie’ zu sagen hat, kann man in dem Artikel (link hier oben) nachlesen.
eMail Signaturen
Ich fand es schon immer nervig, dass ich die richtige Signatur für ein eMail Konto immer aus den Notizen aussuchen, kopieren und einfügen musste. Es gibt zwar eine Reihe von Apps, die dies erledigen können, doch war ich nicht bereit für das Feature Geld zu bezahlen.
In iOS 6 ist dies nun anders. Ich kann jedem eMail Konto eine Signatur zuordnen, die die eMailApp dann unter die Mail setzt. Das ist wirklich eine Erleichterung für die tägliche Arbeit. Die meisten, die ich kenne, arbeiten mit mindestens zwei eMail-Adressen und schon das ist eine wunderbare Ergänzung.
Karten App
In den Einstellungen der Karten-App gibt es auch einiges, was dort eingestellt werden kann. Aber hier spricht das Bild mehr, als ich beschreiben kann.
Die iOS 6 Beta 3 – iPad mit Uhr … Nunja eine Uhr für das iPad, das hatte auch gefehlt. Endlich wartet Apple nun auch damit auf. Die kleine App verfügt über die klassische Uhr und mehrere Weltzeituhren die entsprechend der gewünschten Orte zugeordet werden kann. Warum dies genau bislang nicht für iPads zur Verfügung stand ist mir bis heute ein Rätsel, aber gut, es wird im Hause Apple sicherlich eine plausible Erklärung dafür geben, außer nur die “There is an App for that in the App-Store”
Weltzeituhr
Die Orte können entsprechend gewählt werden und werden dann im Vergleich zu allen anderen gewünschten Ihren angezeigt. Farblich ändern sich die Uhren häuf schwarz, wenn in der Zeitzone Abend/Nacht ist und weiß, wenn es tagsüber ist. Die Temperatur im Ort wird ebenfalls gleich mit angegeben.
Der Wecker
Daneben bietet die App eine umfangreiche Wecker-Funktion. Hier lassen sich die Weckzeiten beliebig einprogrammieren, jeweils mehrere für einen Wochentag und natürlich für die regelmäßig Aufsteher auch die ganze Woche komplett. Jedem einzelnen Alarm lässt sich auch ein individueller Weckton zuordnen. Die Weckzeiten können im Minutentakt eingestellt werden.
Stoppuhr
Die integrierte Stoppuhr funktioniert als solche gut und es lassen sich auch Rundenzeiten festhalten. Hier gefällt mir das schlichte, elegante Design besonders.
Timer
Auch eine Timerfunktion ist integriert, diese lässt auch auch bequem über Siri starten.
Es ist eine gelungene App die grafisch sehr schön ist und einen esthetischen Eindruck macht. Hier hat Apple endlich nachgebessert, was auch tatsächlich gefehlt hat.
In der iOS 6 Beta funktioniert die Weltzeituhr, Wecker, Stoppuhr und Timer einwandfrei.
Ich finde die Chrome App mit Synchronisierung der Lesezeichen, den Taps und dem schnellen Inkognito Modus gelungen und praktisch.
Alle geöffneten Tabs auf dem PC oder Mac, dem iPhone oder iPod, lassen sich immer Mobil anzeigen und so können Webseiten, bei denen man angefangen hat, unterwegs schnell weiterlesen ohne sich den Link zuzusenden. Mit einem Klick kommt man von der “mobile version”, die viele Webseiten anbieten, zu der “normalen” Desktop-Ansicht.
Dies funktioniert zwar, allerdings macht Google+ Probleme mit der Desktop Version. Dies aber nicht nur bei Chrome der Fall, sondern auch bei Dolphin, Mercury und Safari. Dennoch sollte Google hier nachbessern, oder endlich eine G+ App für das iPad herausbringen.
Google Chrome ist intuitiv und schnell, man muss nicht auf den Komfort der Desktop Version verzichten. Die Daten werden entsprechend verschlüssel übertragen. In den Einstellungen lassen sich Browserverlauf, Cookies etc. einzeln löschen, oder aber die kompletten Nutzerdaten. Wahlweise speichert Google Chrome für iPad auch die Passwörter ab, so dass diese nicht bei jeder Anmeldung einer Webseite erneut eingegeben werden müssen (bitte gut überlegen, ob diese Funktion genutzt wird).